Altersvorsorge für Selbstständige

Da Selbstständige nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, sind sie umso mehr verpflichtet sich eine alternative Altersvorsorge zurechtzulegen. Altersarmut ist nämlich ein weit verbreitetes Problem und vor allem Selbstständigen droht die Gefahr, in eine solche zu geraten. Jeder zehnte Selbstständige ist nämlich schon heute von Altersarmut bedroht. Eine Altersvorsorge für Selbstständige kann hier für Sicherheit sorgen und zahlreiche Risiken decken. Schätzungsweise 3,5 Millionen Selbstständige in Deutschland sind weder durch ein berufsständisches Versorgungswerk noch durch eine gesetzliche Rentenversicherung abgesichert. Dies kann teilweise gravierende Folgen haben kann, denn schon heute sehen die meisten Menschen der Rente eher pessimistisch entgegen.

Bei der Altersvorsorge für Selbstständige kommt es vor allem auf zwei Dinge an – nämlich auf die Risikoabsicherung und die Vermögensbildung. Die Risikoabsicherung wird bei einem Versicherungsunternehmen abgeschlossen und sichert den Selbstständigen gegen existenzbedrohende Risiken ab, während sich die Vermögensbildung auf die Anhäufung und Vermehrung von Kapital bezieht. Die Risikoabsicherung sollte demnach zahlreiche Risiken wie Haftpflichtschaden, Berufsunfähigkeit, Krankheit und Tod abdecken. Für Selbstständige mit Kindern kann eine Risikolebensversicherung die Familie im Todesfall finanziell absichern. Erst wenn alle elementaren Risiken durch eine Altersvorsorge für Selbstständige abgesichert wurden, ist auch ein Vermögensaufbau für das Alter sinnvoll. Ansonsten ist das Risiko einfach zu groß, dass das angesparte Kapital in einem Schadensfall aufgebraucht werden muss. Insgesamt gibt es vier Möglichkeiten für Selbstständige, um ihr Vermögen langfristig zu bilden und dadurch für das Alter vorzusorgen. So gibt es Versicherungen ohne staatliche Förderung, Sparverträge mit staatlicher Förderung (die Rürup-Rente), Immobilien und Investitionen in Produktivkapital.

Bei verschiedenen Kapitalanlagen müssen jedoch gleich mehrere Risiken berücksichtigt werden. So ist beispielsweise bei Aktien das Wertschwankungsrisiko besonders hoch, während bei anderen Ersparnisformen das Langlebigkeitsrisiko hinzu kommt. Das Langlebigkeitsrisiko kann jedoch durch eine private Rentenversicherung abgedeckt werden, denn in diesem Fall erhält der Versicherte bis zu seinem Tod einen gewissen Betrag gezahlt. Die Rürup-Rente als Altersvorsorge für Selbstständige ist dagegen kapitalgedeckt, so dass das Kapital monatlich aus seinem individuell angesparten Konto ausgezahlt wird. Der Vorteil dieser Rente besteht darin, dass sie bis zu einem bestimmten Betrag auch staatlich gefördert wird. Der Nachteil dagegen ist die Auszahlung des eingezahlten Kapitals nur in Form einer lebenslangen Rente, so dass Einmalzahlungen wie bei einigen Rentenversicherungen nicht möglich sind.

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