Unfallversicherung

Eine private Unfallversicherung bietet Ihnen 24 Stunden lang, weltweiten Versicherungsschutz im Falle eines Unfalls. Wenn´s einen trifft, zu Hause oder im Urlaub, dann wünscht man sich, dass es einem schnell und unkompliziert geholfen wird, dass sich jemand um einen kümmert und alles notwendige in die Wege einleitet, damit man schnell wieder auf die Beine kommt.


Behält man aber aus einem Unfall eine bleibende Invalidität und man ist dadurch behindert, so kommen schnell sehr hohe Kosten auf einen zu, vorallem wenn man nicht mehr im Stande ist, seiner Berufstätigkeit nachzugehen, geschweige denn überhaupt irgendeiner Tätigkeit nachzugehen. Zudem kommen auch noch sehr hohe Kosten durch Umbaumaßnahmen, die eine Invalidität mit sich bringt.

  • Weitere Informationen zur Unfall-Versicherung

    Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung, die nur wärend der Arbeitszeit und auf dem direkten Weg zum Arbeitsplatz und zurück Schutz bietet, hilft die private Unfallversicherung bei praktsich jedem Unfall, egal ob im Haushalt, in der Freizeit, in der Schule oder anderswo.

    Wichtig für eine Leistung aus der Unfallversicherung ist aber, dass es sich um eine dauerhafte Gesundheitsschädigung oder Invalidität handelt. Üblicherweise muss diese innerhalb eines Jahres nach dem Unfall auftreten und spätestens nach 15 Monaten von einem Arzt dokumentiert worden sein.

    Wann eine Unfallversicherung erlischt

    In einigen Fällen kann der Unfallversicherer die Leistung verweigern. Diese Ausnahmen findet man in den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen und betreffen:

    • Trunkenheit
    • Ausübung einer Straftat
    • Kriegsereignisse
    • Luftfahrzeugführer
    • Wettfahrten, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt
    • Vergiftung infolge der absichtlichen Einnahme fester oder flüssiger Stoffe (Versicherungsschutz bei Vergiftungen besteht jedoch für Kinder bis 10 Jahre, jedoch mit Ausnahme einer Nahrungsmittelvergiftung.)

    Zudem können grundsätzlich nicht versichert werden:

    • Personen, die dauerhaft pflegebedürftig sind
    • Personen, die an einer Geisteskrankheit leiden

    Die Unfallversicherung erlischt, wenn die versicherte Person pflegebedürftig oder geisteskrank wird.

    Wie zahlt die Unfallversicherung?

    Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann eine Unfallversicherung im Schadensfall eine Invaliditätsleistung als größere Einmalzahlung zahlen, zum anderen gibt es aber auch Regelungen für eine lebenslange Rente bei einer Invalidität von mind. 50 %.

    Bei der Einmalzahlung wird der Betrag herangezogen, der bereits beim Vertragsabschluss genau festgelegt wurde. Je nach Invalidität wird dann ein bestimmter Prozentsatz ausbezahlt. Verlieren Sie z.B. durch einen Unfall Ihren Geschmackssinn, entspricht das einem Invaliditätsgrad von 5%. Der Verlust des Geruchssinns entspricht 10%. Verlust eines Armes im Schultergelenk ergibt 70%. Verlust beider Augen: 100% des Versicherungsbetrags.

    Selbsterständlich können diese Sätze aber auch angepasst werden, wenn zum Beispiel Ärzte ihre Hände besonders hoch versichern möchten oder Sänger ihre Stimme.

    Wird Ihnen eine Unfallrente zugesprochen, die lebenslang ausbezahlt wird, sind Rentenhöhen von 500 bis 1000 Euro üblich, wobei natürlich auch hier individuelle Regelungen möglich sind.

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